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(23.10.2008) Vortrag an der TU Chemnitz
Während des 5. Chemnitzer Produktionstechnischen Kolloquiums CPK 2008 hielt Herr Dr. Nordmann am 22.10.2008 einen Vortrag mit dem Titel:
„Neue und bewährte Methoden zur Werkzeugüberwachung, prozessbegleitend und postprozess“
(Download des Vortrages als Powerpoint-Datei)
Die von Prof. Neugebauer organisierte Veranstaltung stand dieses Mal unter dem Thema „Zerspanung im Grenzbereich“.
Das ist genau der Prozesszustand, den man mit einer prozessbegleitenden Werkzeugüberwachung risikoarm fahren kann.
Auch im Motorsport versucht sich Herr Dr. Nordmann im Grenzbereich, allerdings nicht ganz ohne Risiko.
Insofern war uns das Thema „Grenzbereich“ des 5. CPK wie auf den Leib geschnitten.
(17.10.2008) Werkzeuglängentaster PCS-100
Nordmann bietet einen mechanisch einschwenkenden Taster namens PCS-100 zur Werkzeugkontrolle an.
Dieser postprozess kontrollierende Werkzeuglängentaster ergänzt das Programm der prozessbegleitenden Überwachung und kann parallel zum Tool Monitor SEM-Modul betrieben werden.
Werkzeuglängentaster PCS-100
(01.01.2008) Neuer Vertriebspartner in USA
Nordmann
schloss im Dezember 2007 für die USA eine Vertriebs- und
Servicepartnerschaft mit TPS International. TPS ist Hersteller einer
mechanischen Werkzeugbruchüberwachung und ergänzt sein Angebot durch das
Nordmann-Programm. TPS ist auch Anbieter von Werkzeugmaschinen, so dass
Know How bzgl. der Schnittstelle zur Maschinensteuerung vorhanden ist.

(29.10.2007) Patent bestätigt
Das Bundespatentgericht in München hat am 15.10.2007 in zweiter Instanz den weiteren Bestand eines Patentes von Dr.-Ing. Klaus Nordmann bestätigt, nachdem ein Einspruch eines Mitbewerbers als unzulässig abgewiesen worden war. Es handelt sich um das „Verfahren zur Werkstückmaßkontrolle und Erhöhung der Bearbeitungsgenauigkeit spanender Werkzeugmaschinen“ (Patentschrift als PDF-Datei).
Das Patent beschreibt eine Methode zur mikrometergenauen Herstellung von Werkstücken in spanenden Werkzeugmaschinen mit Hilfe einer akustischen Berührungserkennung zwischen Werkzeug und Werkstück bzw. Werkstückspannstelle. Temperaturdehnungen und Auffederungen zwischen Werkzeug und Werkstück werden mit diesem Verfahren registriert und kompensiert, so dass ohne zusätzliche Messeinrichtungen Werkstücke mit bisher unerreichbarer Genauigkeit hergestellt werden können.
(10.10.2007) Neuer Werkstücklängentaster "WLT"
Für
die Längenkontrolle von Werkstücken vorwiegend in
Mehrspindeldrehautomaten entwickelte Nordmann in Zusammenarbeit mit
einem großen Automobilzulieferer einen äußerst robusten Taster namens
WLT. In Relation zum Vorgänger BDA-Pilz verfügt der neue
Werkstücklängentaster nicht über Ritzen, in denen Späne hängen bleiben
können. Außerdem kann man beim Entfernen von Spänen aus dem Arbeitsraum
den neuen Taster nicht mehr mit dem Spänehaken verbiegen oder
abbrechen. Falls höhere Kräfte auf ihn einwirken, wie etwa bei einer
Kollision mit einem zu langen Werkstück, wird nicht der Taster selbst
beschädigt, sondern die Befestigungsschrauben seiner Führungsschiene
reißen unter dem Kopf an einer Sollbruchstelle. Diese Führungsschiene
erlaubt zudem ein feinfühliges Einstellen der genauen Position des WLT
relativ zum Werkstück.
Werkstücklängentaster WLT
(01.10.2007) Vortrag an der TU Dresden
Im
Rahmen des Fachkolloquiums "Innovative Zerspanwerkzeuge" hielten Dr.
Klaus Nordmann und Ralph Goebel einen Vortrag mit folgendem Thema:
"Werkzeugüberwachung - prozessbegleitend und postprozess sich sinnvoll ergänzend"
Der Vortrag fand statt am 28.09.2007 an der TU Dresden. Er hatte zum
Thema, dass nicht allein die parallel zum Zerspanungsprozess
stattfindende (prozessbegleitende) Werkzeugzustandskontrolle sinnvoll
ist, sondern dass es durchaus Situationen gibt, bei denen eine
Kontrolle vor oder nach der Zerspanung vorteilhafter ist. In den
Nordmann Tool Monitoren lassen sich beide Verfahren sinnvoll
kombinieren, Nordmann bietet hierfür auch die notwendigen Taster bzw.
Sensoren an (Download des Vortrages als Powerpoint-Datei).
Weitere
Vortragende der Firmen Kennametal, Mapal, CeramTec, Emuge, Karl Klink,
Platit, Komet, TDM-Systems und der TU Dresden sowie Chemnitz bezogen
sich auf werkzeugtechnische Fragen.
(02.02.07) Neuer Sensor "LSM" für die Prozessüberwachung per Luftschall
Es
gibt Situationen, in denen trotz des schon umfangreichen Programms an
Körperschallsensoren eine Messwertaufnahme in Werkzeugnähe(SEH,
SEA-Mini, SEA-Feder, SEA-Wireless, BSA) erschwert ist, oder
beispielsweise die Montage mit dem Werkzeug oder Werkstück rotierender
Körperschallsensoren (RSA, RSA-2 oder RSA-Ring) zu aufwendig ist.
Für diese Fälle kann eine Luftschallmessung erfolgreich sein. Dazu
wurde ein neues, im Ultraschallbereich messendes Luftschallmikrofon für
den rauen Einsatz in der unmittelbaren Nähe von Zerspanungswerkzeugen
konzipiert. Umher fliegende Späne können der keramischen Messmembran
des „Luftschallmikrofon“ LSM nichts anhaben.
Einsatzbereiche finden sich beispielsweise in der Zerspanung ohne
Kühlschmierstoff bzw. mit Minimalmengenschmierung, bei der Kontrolle
einzelner Bohrer in Mehrspindelbohrköpfen, bei der
Luftschnittüberbrückung und beim Abrichten von Schleifscheiben mit
rotierenden Abrichtwerkzeugen.
(01.07.06) Neuer Sensor "EMS" für Kleinstwerkzeuge und Mehrspindelbohrköpfe
Der
auf einem elektromagnetischen Messprinzip basierende Sensor EMS umgibt
den zu kontrollierenden Bohrer ringförmig und kontrolliert
prozessbegleitend die dynamischen Spannungen im Bohrerschaft, um daraus
auf Verschleiß und Bruch zu schließen. Alternativ kann der selbe Sensor
beim Bohrerrückzug auch die Länge des Bohrers überprüfen. Beide
Verfahren funktionieren auch bei kleinen Bohrern mit einem Durchmesser
von z. B. 1 mm.
Der
EMS wird mit verschiedenen Innendurchmessern hergestellt. Die erste
Version hat einen Innendurchmesser von 9,5 mm und kontrolliert
Spiralbohrer von 1 bis 9 mm Durchmesser.
Seinen
Einsatzbereich findet der Sensors einerseits bei Mehrspindelbohrköpfen
mit Spiralbohrern beliebiger Durchmesser und andererseits bei
Kleinstbohrern, die mit anderen Methoden nicht oder nur schwer
überwachbar sind.
(25.11.05) Eintrag in das Lastenheft der DaimlerChrysler AG
Am
24.11.2005 nahm uns DaimlerChrysler ins Lastenheft für
Werkzeugmaschinenlieferungen auf. Der Geltungsbereich umfasst die
Mercedes Car Group, Bereich Powersystems. Das beinhaltet die Werke
Untertürkheim, Mettingen, Hedelfingen, Zuffenhausen, Berlin und Hamburg.
Der
Entscheidung ging ein Vergleich aller Anbieter voraus. Wir erhielten
den Zuschlag wegen der umfangreichen Messmöglichkeiten, der guten
Bedienbarkeit des Tool Monitors und dem guten Service, den wir in
anderen Werken unter Beweis stellen konnten. So stehen wir ja bereits
seit Oktober 2002 im Lastenheft des DaimlerChrysler Werkes in Mannheim
(Lkw- und Busmotorenfertigung), wo zwischenzeitlich einige
Fertigungsanlagen von unseren Tool Monitoren hinsichtlich Werkzeugbruch
überwacht werden.
(24.06.05) Pflichtenheft für Maschinenlieferungen des VW-Werkes Salzgitter
Nach
dem Wälzlagerhersteller INA und FAG, den Automobilherstellern
DaimlerChrysler in Mannheim und dem VW-Werk in Kassel (für den Bereich
Verzahnungsmaschinen) folgt nun das Volkswagenwerk in Salzgitter bzgl.
seiner Vorschrift für Maschinenlieferungen.
Ein
Werkzeugmaschinenhersteller muss nun entweder das Produkt eines
Mitbewerbers oder die neuen Überwachungsgeräte von Nordmann in seine
Werkzeugmaschinen einbauen, wenn eine prozessbegleitende
Werkzeugüberwachung Ausrüstungsgegenstand der Maschine ist. Der Eintrag
in dieses sog. Pflichtenheft erfolgte nach einem ausgiebigen Test des
Systems SEM-Modul an einer Liebherr-Wälzfräsmaschine und einer
EMAG-Drehmaschine. Ausschlaggebend bei der Beurteilung waren die
Tauglichkeit der Messwerte, Werkzeugverschleiß und Werkzeugbruch
festzustellen, sowie die Bedienbarkeit, die als deutlich leichter als
die des bereits eingeführten Systems beurteilt wurde. Positiv wurde
auch die Vielseitigkeit bzgl. besonderer Überwachungsaufgaben
(Kleinwerkzeuge, Mehrspindelbohrköpfe) bewertet, die sich aufgrund der
breiten Sensorpalette ergibt.
Nordmann-Produkte
werden schon seit Jahren in die Werkzeugmaschinen auch der übrigen
Automobilbauer eingebaut. Nicht jeder Automobilhersteller hat jedoch
ein sog. Pflichten- oder Lastenheft für Werkzeugmaschinenhersteller
bzgl. der zugelassenen bzw. gewünschten Ausrüstungskomponenten.
(10.01.05)
Automatische Grenzwertkorrektur bei falschen Alarmen
Falls wiederholt ein Grenzwert in Form einer Hüllkurve von der Wirkleistungs-, Kraft-
oder Körperschallmessung verletzt wurde, ohne dass das überwachte
Werkzeug defekt ist, kann dieser falsche Alarm mit der Funktion „Grenze
automatisch anpassen“ weggedrückt werden. Infolgedessen passt
sich die Hüllkurve selbsttätig partiell im Bereich der Hüllkurvenverletzung
an die Messkurve an. Dieses neue Verfahren hat mehrere Vorteile:
1. Der Bediener muss nicht mehr lernen, wie er eine Hüllkurve partiell
graphisch anpasst, auch wenn es per Touchpen am Touchscreen des SEM-Modul
sehr einfach geht. Im Fall der Messkurvenanzeige auf einem NC-Bedienfelde
steht der Touchscreen meisten nicht zur Verfügung, d. h. die Hüllkurve
müsste per Cursortasten korrigiert werden. Das ist nun dank der automatischen
Grenzwertkorrektur nicht mehr erforderlich.
2. Die automatische Grenzwertanpassung erfolgt nur partiell im Bereich
der Grenzwertverletzung. Dadurch wird die Hüllkurve nicht über
die gesamte Schnittlänge zu weit von der Messkurve entfernt eingestellt.
3. Die automatische Korrektur erfolgt mit einem Tastendruck wesentlich
schneller als eine manuelle graphische Korrektur.
4. Ein Neulernen der gesamten Hüllkurve dieses Werkzeuges ist nicht
nötig und wäre sogar schädlich, da die aktuelle Ursache
des Falschalarms beim Neulernen nicht auftreten muss.
(19.08.04)
Condition Monitoring (Vorbeugende Instandhaltung)
Ab sofort ist für den Tool Monitor SEM-Modul und SEM-Profibus ein
Zusatzgerät erhältlich, das zur frequenzselektiven Filterung
der Schwingbeschleunigungen geschädigter Wälzlager dient.
Das System wird anhand der Wälzlagerkennwerte konfiguriert, so dass
der Tool Monitor eine Trenddarstellung der Amplituden der bei Schäden
am Wälzkörper und an den Lagerringen auftretenden Frequenzen
generiert.
Das System erzeugt Warnmeldungen, noch bevor das Wälzlager ausfällt
und ermöglicht somit eine rechtzeitige Reparatur beispielsweise der
Werkzeug- oder Wekstückspindel, so dass ein unerwarteter Maschinenstillstand
vermieden wird.
Augrund der Integration in das Werkzeugüberwachungssytem ist die
Erweiterung um das Condition Monitoring relativ preiswert.
(09.05.04)
Werkstückdurchmesser-Kontrolle ohne Zeitbedarf
Ohne zusätzlichen Zeitbedarf können Werkstückdurchmesser
in Mehrspindel-Drehautomaten oder Rundtaktautomaten mit dem neuen ADM-Taster
kontrolliert werden, an dessen Messröllchen das Werkstück beim
Weitertakten entlanggleitet. Er benötigt also keine zusätzliche
Zustellachse und ergänzt den schon bekannten Werkstücklängensensor
BDA-Pilz.
(09.05.04)
Laser-Distanzsensor "LDS-2"
Als Alternative zur Laserlichtschranke bietet Nordmann als Neuheit einen
Lasersensor an, der Zerspanungswerkzeuge wie Spiralbohrer, Reibahlen und
Gewindebohrer mit Hilfe eines Laserpunktes kontrolliert, dessen Reflexlichtlaufzeit
gemessen wird. Da das Verfahren auch bei Distanzen bis zu mehreren Metern
funktioniert, ist es äußerst flexibel auch in größeren
Maschinen einsetzbar
(s. Kapitel „Veröffentlichungen“,
Beitrag in MAV 2004 und Kapitel „Präsentation“).
(09.05.04)
Drehmomentmessung
Nordmann verfügt nun über einen Drehmomentsensor für rotierende
Wellen, der die getrennte Erfassung der Drehmomente von z. B. Gewindebohrern
in Mehrspindelbohrköpfen ermöglicht. Er kann zwischen der HSK-Aufnahme
und dem Gewindebohrfutter eingesetzt werden.
(02.11.03)
Nordmann-Niederlassung in der Schweiz
Zum 1.10.2003 wurde in der Schweiz am Zürichsee in 8808 Pfäffikon
eine
Zweigniederlassung der nun für Auslandsgeschäfte tätigen
"Nordmann-International GmbH" gegründet.
Hiermit können wir unsere Kunden "vor Ort" angesichts der
zunehmenden Aufträge aus dieser Region und auch anderen südeuropäischen
Ländern schneller betreuen.
Für die schnelle telefonische
Kontaktaufnahme wählen Sie bitte
0041/(0)55/4101500 oder 0041/(0)763688831
bzw. per E-Mail international@nordmann.info.
Verkaufsleiter ist Herr Ralph
Goebel, Tel. mobil 0041/763688831,
E-Mail goebel@nordmann.eu
(10.09.03)
Abschluss-Seminar zum Mikrosystemtechnik Verbundprojekt
„Intelligenter Drehmeißel (IDEE)“
Am 30.09.03 fand im Hause Nordmann
die Abschussvorstellung zum Projekt „Intelligenter Drehmeißel“
statt. Dieses Projekt hatte die Entwicklung von verschleißmeldenden
Wendeschneidplatten für Drehmeißel zum Gegenstand. Solche Werkzeuge
erübrigen einerseits das Einlernen bzw. die Einstellung von Grenzwerten
für Wirkleistungs-, Kraft- und Körperschallgrenzwerte, andererseits
sind ihre Kosten entsprechend höher.
Das Abschluss-Seminar gab einen Überblick sowohl über den Entwicklungsstand
dieser neuen Werkzeuge, als auch über Weiterentwicklungen der alternativen
prozessbegleitenden Messverfahren auf Basis Wirkleistungs-, Kraft- und
Körperschallmessung. Es wurden ebenso neuere postprozess kontrollierende
Methoden vorgestellt, welche den Schneidenzustand bzw. die Werkzeuglänge
vor- oder nach der Werkstückbearbeitung prüfen.
Nordmann und das Fraunhofer-Institut IST der Universität Braunschweig
waren die Projektleiter zu diesem Verbundprojekt. Ein detailliertes Informationsblatt
zu dieser Veranstaltung können Sie hier
downloaden als PDF-Dokument.
(29.05.03)
Grafische Korrektur der Grenzwert-Hüllkurven und Bedienerverwaltung
Ab Softwarestand 1.149 ist es möglich, die Grenzwerthöhe
und die Form der Hüllkurven graphisch am Touchscreen aller
Tool Monitore SEM-Modul und SEM-Profibus zu korrigieren oder einzustellen.
Dazu wird ab sofort ein Touchpen mitgeliefert, dessen Schnapphalterung
rechts neben dem Display befestigt wird. Der Touchpen ist mit dieser Halterung
über ein Spiralband verbunden. Mit dem Stift können die Grenzwerte
im Fall eines falschen Alarm spielend leicht in ihrer Höhe oder Form
korrigiert und optimiert werden, ohne dass der Bediener Kenntnis von den
Menüs des Systems haben muss (s. Fotos). Falls einzelne Grenzen nicht verstellt werden dürfen, kann deren
Verstellung über die Bedienerverwaltung gesperrt werden. D. h., danach
dürfen nur bestimmte Bediener diese Grenzen verändern, nachdem
sie sich über ihr Passwort angemeldet haben.
Über die Bedienerverwaltung können außerdem
unbenötigte oder selten benötigte Menüs entfernt werden.
Das System wird damit auf die für den täglichen Gebrauch erforderlichen
Menüs „zusammengestutzt“. Damit wird es übersichtlicher
insbesondere für Bediener, die nur selten Eingaben vornehmen.
(04.02.03)
Reibungsschalltaster "RST"
Ein neuer Inprozess-Messtaster
von Nordmann für CNC-Drehmaschinen erkennt den Kontakt zwischen einer
Rubinkugel und dem Werkstück über die Schwingungen, die beim
Rutschen der Prüfkugel auf der Oberflächen des rotierenden Werkstückes
entstehen. Die Genauigkeit liegt unter 1 my und ist damit besser als schaltende
Taster. Aufgrund der Relativbewegung zwischen Taster und Werkstückoberfläche
sind Fehlmessungen durch Schmutz zwischen Tastkugel und Werkstück
ausgeschlossen. Die Tastkugel reinigt sich sozusagen selbst. Der „Reibungsschalltaster“
genannte Sensor hat die Kurzbezeichnung RST und kann
über den Winkel des Tasters zur Halterung und die Länge des
Tasters an verschiedene Aufgaben angepasst werden (Vermessung von Bohrungen,
Mantelflächen oder Planflächen).
(26.08.02)
Staudrucksensor "SDS": Bohrerbruchkontrolle mit Kühlschmierstoffstrahlschranken
Auf der Messe AMB zeigten wir
den "Staudrucksensor SDS", der ein Werkzeug
mit einem dünnen Strahl aus beliebigem Kühlschmierstoff (auch
Öl) als "Strahlschranke" auf Länge kontrolliert. Das
Messprinzip ist identisch mit einer Infrarot- oder Laserlichtschranke,
allerdings mit Kühlschmierstoff statt Licht als Medium. Der Vorteil
liegt in der Unabhängigkeit von Verschmutzungen und der Fähigkeit,
von einem Bohrer ablaufenden Kühlschmierstoff mit dem Strahl der
Schranke "wegzublasen", ohne warten zu müssen. Die Strahlschranke
kann deshalb vom Bohrer im Eilgang durchfahren werden. Eine Variante des
SDS wird zur Prüfung von Bohrungen auf Durchgängigkeit verwendet
(z. B. Ölkanalbohrungen, die nebenbei durch diese Prüfung auch
gereinigt werden).
(26.08.02)
Hintergrundspeicherung von Messkurven
Nicht erkannte Werkzeugbrüche
können teuer und ärgerlich sein. Wünschenswert wäre
eine Betrachtung der Messkurve, die zum Zeitpunkt des Bruches aufgenommen
wurde. Ggfs. liegt diese Messung aber einige Werkstücke zurück,
so dass sie nicht mehr betrachtet werden kann. Für alle Nordmann
Tool Monitore ist nun eine Zusatzplatine mit einer Speicherkarte
(Compactflash) erhältlich, welche viele tausend Messkurven
mit Datum und Uhrzeit automatisch parallel zur Überwachung speichert.
Im Fall eines nicht erkannten Bruches bzw. einer unterbliebenen Verschleißmeldung
kann so nachträglich die betreffende Messkurve am Tool Monitor oder
nach Herausziehen der Karte am Büro-PC beurteilt werden. Beim Vergleich
mit den davor gemessenen Kurven wird dann schnell klar, welcher Grenzwert
gewählt werden müsste, ob die Messkurve geglättet werden
sollte, oder ob der Zeitbereich für die Berechnung der Mittleren
Höhe falsch gewählt worden war. Oder man erkennt eine Zunahme
der Dynamik (Welligkeit) der Messkurve, so dass besser der dynamische
Anteil der Messkurve überwacht werden sollte.
(10.6.02)
Hydro-Distanzsensor "HDS" und unsere Messebeteiligung auf
der Metav 2002 (4.6. - 8.6.02)
Auf der diesjährigen Messe
Metav in Düsseldorf zeigten wir auf unserem Stand, zur Überraschung
der Besucher, unsere Neuheit zur Werkzeugüberwachung: Den "Hydro-Distanzsensor
HDS". Er dient zur Bruchkontrolle aller Zerspanungswerk-zeuge
über einen Kühlschmierstoffstrahl als "Werkzeugschneidentaster".
Dieser Sensor ist nicht zu
verwechseln mit den "Schall-Emissions-Hydrophon"! Denn beim
HDS dient ein Kühlschmierstoffstrahl nicht als Körperschallwellenleiter,
sondern als Fühler eines elektronischen Abstandsmessverfahrens, das
sensorisch in eine spezielle Kühlschmierstoffdüse integriert
ist. Werkzeugbruch wird von diesem Sensor gemeldet, wenn der Strahl
z. B. einen Bohrer aufgrund seiner bruchbedingten Verkürzung an seiner
Spitze nicht mehr trifft (bei Kontrolle quer zum Bohrer), bzw. wenn die
Bohrerspitze weiter als zuvor vom Sensor entfernt ist (bei Kontrolle in
Richtung der Bohrerachse). Selbst kleine Schneidenausbrüche
an beliebigen Werkzeugen können bei streifender Berührung der
Schneide durch den Strahl erkannt werden.
Der Kühlschmierstoff-Messstrahl
des HDS kann weder verschleißen, verschmutzen, verbiegen noch sich
in Späneknäueln verheddern und kontrolliert die Werkzeuge selbst
im Eilgang.
Die Messwerte des HDS werden
entweder von einem einkanaligen Gerät (SEM-B2), oder von einem mehrkanaligen
Monitor (SEM-Modul, SEM-Profibus oder SEM-68000) kontrolliert. Letztere
können zusätzlich unsere gesamte Sensorpalette zur Messung von
Wirkleistung, Körperschall und Kraft auswerten, oder interne Antriebsgrößen
in Sinumerik oder Indramat sensorlos mit Hüllkurven überwachen.
So wird die prozessbegleitende und die postprozess-Werkzeugüberwachung
in idealer Weise in einem System vereint.
(18.03.02)
Werkstückmaßkontrolle mit dem Werkzeug- überwachungssystem
Die Tool Monitore SEM-Modul
und die profibusfähige Variante SEM-Profibus können nun parallel
zur Werkzeugüberwachung auch die Werkstückmaße
mit induktiven Messtastern kontrollieren. Die induktiven Messtaster werden
pneumatisch zugestellt. Die Genauigkeit liegt im Mikrometerbereich. Zum
Teil werden die Werkstücke auch von zwei Seiten geprüft und
die Messwerte addiert, z. B. zur genauen Längenkontrolle unabhängig
von der exakten Positionierung des zu prüfenden Werkstückes.
Die Messwertaufnehmer arbeiten sowohl im Arbeitsraum der Werkzeugmaschine,
z. B. in einem Rundtaktautomaten, als auch postprozess in einer speziellen
Prüfstation. Hierfür kann der ohnehin zur Werkzeugüberwachung
vorhandene Tool Monitor als Kontroll- und Aufzeichnungsgerät verwendet
werden. Außer Maß liegende Werkstücke können über
das Ansteuern einer Ausschussklappe ausgeschleust werden. Der Maschine
wird ein Signal zur Korrektur der Werkzeugzustellung gegeben. Falls die
Korrektur der Werkzeugzustellung nicht möglich ist, wird die Maschine
nach einer vorwählbaren Anzahl außerhalb der Toleranz liegender
Werkstücke gestoppt.
(02.01.02)
Sensorlose Werkzeugüberwachung im Kleinformat: SEM-Profibus-Micro
Tool Monitor SEM-Profibus im
Kleinformat: Mit nur 4 cm Breite ist sein Platzbedarf im Schaltschrank
vernachlässigbar. Es wertet an den Siemens-Steuerungen 840D oder
810D die internen Antriebsgrößen Wirkleistung, Drehmoment oder
Strom-Istwert aus und überwacht diese zur Kontrolle des Werkzeugzustandes
mit geraden oder kurvenförmigen Grenzen (Hüllkurven). Als Softwareoption
gibt es die dynamische Auswertung und von Werkstück zu Werkstück
sich jeweils neu anpassende Hüllkurven. BDE- und MDE-Funktionen sind
ebenfalls per Software freischaltbar. Zum zentralen Sammeln der BDE/MDE-Daten
oder zum Anschluß eines Flachdisplay hat das System einen CAN-Bus-Anschluss.
Hiermit gehen wir gut gerüstet in das Jahr 2002!
(04.12.01)
Zur Überwachung Fingerabdruck bitte!
Die im Tool Monitor enthaltene Benutzerverwaltung ermöglicht nach
der Eingabe eines Codes den Zugang zu bestimmten Menüs. Der sog.
„Superuser“ ist der Benutzer, der alle Menüs bedienen und
Zugangsberechtigungen vergeben darf. Sein Zugang erfolgte bisher auch
über einen Code. Er kann sich nun über seinen Fingerabdruck
vom System identifizieren lassen. Es können mehrere Superuser pro
System angelegt werden.
(30.11.01)
3D-Kraftaufnehmer:
Der 3D-Kraftaufnehmer auf Piezoquarzbasis mit integriertem 3-Kanal-Ladungsverstärker
läßt sich ohne zusätzlichen Verstärker direkt an
den Tool Monitor anschließen. „3D“ bedeutet, daß
er in alle 3 Raumrichtungen misst. Seine Platz ist vor-wiegend unter dem
Revolverkasten in CNC-Drehmaschinen. Er dient zur Bruch-erkennung beim
Hartdrehen. Ansonsten hat sich die Kombination aus Wirkleistungs- und
Schallmessung bewährt.
(20.10.01)
Wirkleistungsmessung zur Überwachung von Mehrspindelbohrköpfen:
In die Tool Monitore SEM-Modul und SEM-Profibus wurden neue Auswerteverfahren
zur Bruchüberwachung der Bohrer in Mehrspindelbohrköpfen softwaremäßig
integriert: Mit Hilfe eines Vergleichs der Wirkleistungskurve des aktuellen
Werkstückes mit der Messkurve des vorangegangenen Werkstückes
ist es nun möglich, Bohrer in Mehrspindelbohrköpfen mit bis
zu 6 gleichen Bohrern auf Bruch zu überwachen. Parallel läuft
ein Verfahren, das die Wirkleistung auf sprungartige Veränderungen
kontrolliert. Der Bohrer wird als gebrochen erkannt, wenn eines der beiden
Verfahren anspricht. Dadurch ist eine doppelte Sicherheit vor unerkannten
Bohrerbrüchen gegeben.
(12.08.01)
Unsere Messebeteiligung auf der EMO vom 12..09.01 - 19.09.01:
Während der Messe EMO in Hannover präsentierten wir unsere
unten aufgeführten Neuheiten. Der nach der Messe verspürte Auftragseingang
bestätigte unsere führende Position in Techniken zur Werkzeugüberwachung.
(12.08.01)
Drahtloser Körperschallaufnehmer "SEA-Funk" mit Messwertsender
"MW-S" und Messwertempfänger "MW-E":
Die prozessbegleitende Überwachung äußerst kleiner Spiral-
und Gewindebohrer in Bearbeitungszentren war bisher erschwert auf Grund
der fast ausschließlichen Verwendung von Rundtischen, die eine Verlegung
von Sensorkabeln erschweren bzw. unmöglich machen.
Deshalb wurde ein Körperschallsensor entwickelt, dessen Messwerte
mit einem Meßwertsender drahtlos von der Werkstückspannvorrichtung
übertragen werden. Dieser Sensor läuft bis zum Batteriewechsel
im 3-Schichtbetrieb über 1 Jahr. Mit Hilfe optional lieferbarer Solarzellen
ist er völlig autark. Der Sensor kann z. B. auch an Revolverscheiben
in CNC-Drehmaschinen eingesetzt werden und bietet dadurch einen bisher
nicht gekannten Störsignalabstand gegenüber Maschinengrundgeräuschen.
Zudem entfällt das beim Nachrüsten kabelbebundener Sensoren
oft schwierige Kabelverlegen.
(05.07.01)
SEM-Profibus:
Dieser neue Tool Monitor nimmt die Wirkleistungs- und Drehmomentwerte
von bis zu 8 Vorschub- und Spindelantrieben sensorlos über den Profibus
der verbreiteten Siemens-Steuerung Sinumerik 840 D auf.
Der Verkabelungsaufwand dieses Systems wird hierdurch ganz erheblich
reduziert.Das System und die Software Sinterm wurden von Siemens als betriebssicher
zertifiziert.
Das Zertifikat steht hier als PDF-Dokument
zur Verfügung.
Falls zusätzliche Überwachungsaufgaben in der selben Maschine
gelöst werden müssen, die etwa den Anschluß von Körperschall-
oder Kraftsensoren erfordern, so ist dies mit bis zu 8 weiteren Kanälen
am selben System ohne zusätzliche Systemhardware möglich (s.
gesonderte Produktinfo im Kapitel "Produkte").
(02.05.01)
Superniederfrequenter Schwingungsaufnehmer "SNF-SEA-Mini":
Zur Überwachung niederfrequenter Schwingungen, wie sie etwa beim Rattern
in Zerspanungsmaschinen oder infolge von Unwuchten auftreten, hat Nordmann
einen in 2 orthogonalen Richtungen messenden Schwingungsaufnehmer namens
SNF-SEA-Mini entwickelt. Dieser Sensor misst ab 0 Hz, kann also auch Beschleunigungswerte
von Vorschubachsen kontrollieren.
(02.05.01)
System zum Spindelschutz:
Werkzeugspindeln sind starken Belastungen durch mögliche Unwuchten und
Crashs ausgesetzt. Nordmann entwickelte ein System, das radiale und axiale
Belastungen mit spindelintegrierten Kraftsensoren überwacht und im Fall
der Verletzung von Grenzwerten speichert. Die Visualisierung der Meßwerte
erfolgt entweder auf dem Monitor einer offenen NC-Steuerung, einem tragbaren
PC oder auf einem eigenen Monitor.
(20.04.01)
Statusseminar zum BMBF-Verbundprojekt "Intelligenter
Drehmeißel"
am 08.05.2001 in Nürnberg:
Im IDEE-Projekt werden unter der Leitung des Fraunhofer-Instituts für
Schicht- und Oberflächentechnik IST (Braunschweig) und der Nordmann GmbH
& Co. KG Techniken zur direkten Verschleißkontrolle von Wendeschneidplatten
über Dünnschichtsensoren auf der Freifläche entwickelt. Auf diesem Seminar
wurde der bisherige Entwicklungsstand demonstriert. Infos dazu siehe unsere
" Präsentation"
bzw. "Diashow".
(29.01.01)
Patentiertes Verfahren zur Werkstückmaßkontrolle:
Kontrolle des Innen- und Außendurchmessers und der Länge von Drehteilen
in CNC-Drehmaschinen mit Hilfe der Speicherung der NC-Achsenposition bei
der akustischen Erkennung der Berührung zwischen einem Prüfwerkzeug und
dem Werkstück. Die gewonnenen Positionsdaten werden zur Korrektur der
Schneidenposition der Zerspanungswerkzeuge oder zur Aussonderung von Ausschußteilen
verwendet. Das Verfahren erübrigt gesonderte Inprozeß-Meßtaster oder noch
wesentlich teurere Postprozeß-Meßeinrichtungen.
(08.11.00)
Ultraschall-Distanzsensor "US-D" zur Werkzeugbruchkontrolle:
Ein neuer Ultraschallsensor kontrolliert insbesondere in Bearbeitungszentren
mit einem gebündelten Ultraschallstrahl kleine Bohrer oder Fräser auf
ihre Länge (ab 0,5 mm Durchmesser). Die Kontrolle erfolgt auf dem Weg
des Werkzeuges vom Werkstück zum Magazin (oder umgekehrt), auch unter
Eilganggeschwindigkeit. Das Verfahren ist völlig verschmutzungsunanfällig
und verschleißfrei.
(08.09.00)
SEM-Modul mit allen Funktionen lauffähig auf BDE-Terminals
von DLOG:
Alternativ zur Integration einer eigenen Betriebsdatenerfassung im SEM-Modul
wurde das SEM-Modul als reines Werkzeugüberwachungssystem in vorhandene
PC-basierte BDE-Terminals von DLOG (Typ DNeT HPC 5 und DNeT IPC 5) integriert.
So können nun die Meßkurven am Monitor des DLOG-PCs betrachtet werden.
Die Bedienung des als Blackbox (Hutschienengehäuse) über die RS232-Schnittstelle
mit dem DLOG-PC verbundenen SEM-Moduls erfolgt vollständig über den Touchscreen
des DLOG-Monitors. Die zusätzliche Montage eines Monitors oder einer Tastatur
entfällt somit.
(22.8.00)
Betriebsdatenerfassung "BDE":
Integration einer Betriebsdatenerfassung in den Tool Monitor SEM-Modul
als Option: Dadurch erhält man einen Überblick über die Auslastung und
mögliche Schwachstellen einzelner Werkzeugmaschinen an einem zentralen
PC, der über ein Bussystem mit den Tool-Monitoren der Werkzeugmaschinen
verbunden ist. Anhand der zentralen aktuellen Anzeige der aktuellen Auftragslage
jeder Maschine erhält man ein Instrument zur Planung der Maschinenbelegung.
Neuer
Kraftsensor "BDA-Kralle":
Kraftsensor BDA-Kralle, der mit höchster Empfindlichkeit werkzeugkraftbedingte
Dehnungen an der Oberfläche von Revolverkästen, Kulissenhebeln oder Vorschubstangen
misst. Äußerst leichte Montierbarkeit mit nur einer zentralen M5-Schraube.
Neues
Wirkleistungsmeßmodul "WLM-3":
Wirkleistungsmeßgerät WLM-3, das mit Messung an allen 3 Phasen eine fast
unglaubliche Auflösung erreicht (z.B. 2 mm-Bohrer in 15 kW-Spindel oder
0,75 mm-Bohrer in 3,5 kW-Spindel).
Werkstücklängentaster "BDA-Pilz":
Werkstücklängentaster BDA-Pilz für Mehrspindeldrehautomaten mit 1/100
mm-Auflösung.
Intelligente
Wendeschneidplatten:
"Intelligente Wendeschneidplatten", die den Verschleiß selbst spüren
und drahtlos melden!
Neues
Werkzeugüberwachungssystem "SEM-Modul":
SEM-Modul, das busfähige System für flexible Werkzeugmaschinen mit paralleler
und zeitlich unabhängiger Überwachung aller Meßstellen.
Werkzeugüberwachung
für offene Steuerung:
Die integrierte Werkzeugüberwachung SinTerm für Sinumerik 840 D, 810
D und FM-NC und andere offene Steuerungen (z. B. Fanuc, dort auch mit
Touch-Screen Nutzung) ermöglicht eine benutzerfeundliche und optisch perfekte
Integration der kompletten Nordmann-Sensortechnik.
Kooperation
mit Siemens "Sinumerik Solution Provider":
Seit dem 1.3.00 sind wir ein offizieller "Sinumerik Solution Provider".
Damit wird der Vertrieb unseres neuen Werkzeugüberwachungssystems SEM-Modul
durch den Eintrag in die Siemens-Kataloge, CD-Roms, Internetseiten und
das Service-Handbuch der Sinumerik unterstützt.
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